“Ich bin doch schon groß!”
21.04.11 / Allgemein / Autor: Ella / Kommentare: (0)
Mit dem ersten Tag im Kindergarten oder bei der Einschulung gehen die Kleinsten oftmals die ersten Schritte in die Selbstständigkeit und das ist immer auch ein ganz besonderes Erlebnis bei den Eltern. Wir haben ein paar Tipps zusammen gestellt, wie Sie die Eingewöhnung Ihrer Kinder so angenehm wie möglich gestalten.
Im Kindergarten beginnt nicht gerade der Ernst des Lebens. Vielmehr bietet die erste Zeit unter Gleichaltrigen jenseits der Krabbelgruppe reichlich Gelegenheiten, andere Kinder kennenzulernen und darauf kann man sich ebenso vorbereiten, wie auf den ersten Schultag. Das fängt schon bei der Auswahl des passenden Zubehörs an. Während man im Kindergarten gemeinsam die Tasche, die Brotdose und ein paar Hausschuhe auswählen kann, um die kleinen Großen in die anstehenden Entscheidungen mit einzubeziehen, fällt der Schulbedarf für die Grundschule bei den Erstklässlern schon etwas umfangreicher aus.
Welche Materialien braucht mein Kind?
Da sollten passende Stifte, Lineal und Schere ausgewählt werden und Hefte, die dem Inhalt des neuen Unterrichts ebenso angemessen sind, wie sie den altersgerechten Fähigkeiten entsprechen. In der Regel bekommt man dazu genauere Informationen seitens der jeweiligen Schule selbst, die nicht bloß für den Lehrplan zuständig ist, sondern den Neuzugängen auch mit solchen Informationen beratend zur Seite steht, wie auch die Erzieher im Kindergarten schon als Bezugsperson kompetenter Ansprechpartner waren. Schulreife ist nämlich nicht gleichbedeutend mit Wissen. Vielmehr steht das Begreifen im Fokus der Beurteilung, neue soziale Beziehungen entwickeln sich und mit der neuen Rolle im Leben werden die Kinder zusehends selbstständiger.
Mitbestimmung und Verantwortung sind jetzt Teamarbeit
Neben den konstruktiven Ratschlägen der Experten zum notwendigen Material für den Unterricht und den deutlicher werdenden Wünschen der Kinder treten auch neue Verhaltensregeln in das alltägliche Programm zwischen den engsten Verwandten. Bei Farben und Formen wissen die Lütten inzwischen schon sehr genau was ihnen gefällt und das sagen sie auch, wenn man sie in diese Entscheidungen mit einbezieht und sie ernst nimmt. Trotzdem schlüpfen Kinder damit längst noch nicht in die Rolle kleiner Erwachsener und können kaum abschätzen, ob der bunte Beutel außer dem guten Aussehen auch für den täglichen Transport von Mann und Maus in die Schule geeignet ist, alle Utensilien gut darin unterkommen oder bei Regen ausreichend geschützt sind. Ergonomische, leicht zu tragende Schulranzen, Straßensicherheit durch aufgebrachte Reflektoren und eine sinnvolle Aufteilung der Innenfächer zählen zu den wichtigen Dingen, auf die besser die Eltern einen wachenden Blick halten. Ein krummer Rucksack oder zu schweres Gepäck können ansonsten empfindlichen Einfluss auf die weichen Kinderknochen nehmen. Im Team findet man hingegen die passenden Lösungen und damit steigt auch die Vorfreude auf den Ernst des Lebens.
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